Projektbeschreibung

„Jugend unter Dampf“

Fakten
Name des Unternehmens: alberts.architekten BDA Büro für soziale Architektur
Mitarbeiter: 6
Branche: Architektur
Unternehmensstandort: Bielefeld-Sennestadt, Detmold
Handlungsfelder: Markt, Arbeitsplatz, Umwelt, Gemeinwesen

Mehrwerte des Engagements

Mitarbeitermotivation und -identifikation, Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter, Wettbewerbsvorteile, Förderung des Bekanntheitsgrades des Unternehmens

„Jugend unter Dampf“ heißt das Projekt mit dem alberts.architekten „unterwegs“ ist. Thorsten Försterling initiierte 2008 gemeinsam mit der Landeseisenbahn Lippe die Idee eines rollenden Kultur- und Jugendzentrums. Es wurde ein historischer Gepäckwaggon aus dem Jahr 1929 angeschafft, der in den folgenden Jahren unter Mithilfe von alberts.architekten und vieler weiterer Förderer aufwändig instandgesetzt und umgebaut wurde.
Mit Fertigstellung des rollenden Jugendzentrums dient der Jugendwaggon nun als neuer Treffpunkt. Seit Januar 2011 bietet die Landeseisenbahn Lippe mit dem Jugendtreff “Jugend unter Dampf” jeden Donnerstag und nach Absprache offene Jugendarbeit am Bahnhof Farmbeck an. Der Waggon ist aber für das gesamte deutsche Eisenbahnnetz zugelassen und darf mit 120 km/h überall hinrollen, wo es einen Bahnhof oder ein Abstellgleis gibt, so dass er entlang aller nordlippischen Eisenbahnstrecken genutzt werden kann.
Diese Mobilität ist ein Alleinstellungsmerkmal, das die Jugendarbeit in Nordlippe hervorhebt. Damit ist das Projekt auch Teil der kulturellen und der Regionalentwicklung. Es nutzt in ökologischer Weise vorhandene Infrastrukturen und wirbt für Mobilität jenseits des Individualverkehrs. So wertet es die Orte an der Strecke auf und erhält die Region lebenswert.
Für die Mitarbeiter von alberts.architekten war das Projekt eine Gelegenheit kreativ und innovativ zu arbeiten und im Experimentierfeld Eisenbahnwaggon Neues und Ungewöhnliches auszuprobieren. So konnte das Unternehmen seine Fähigkeiten zeigen und sich für andere Projekte profilieren. Aus dem Projekt ergab sich auch die Möglichkeit zur interdisziplinären Arbeit der Mitarbeiter untereinander und zur Vernetzung mit anderen Projektbeteiligten. Die Identifikation der Mitarbeitenden mit Projekt und Unternehmen ist deshalb stark.

Das Beispiel von alberts.architekten BDA zeigt eindrucksvoll, wie auch kleine Unternehmen sich erfolgreich im CSR-Bereich engagieren können. Dafür wurde das Unternehmen mit dem Sonderpreis der Jury des CSR-Preis OWL 2016 ausgezeichnet.

“Unsere CSR-Strategie: Für die Heimatarbeit in der Region Lippe bietet der Jugendwaggon als mobiles Jugendzentrum besonderen Raum. Mit dem Ziel, die vorhandenen Strukturen und Angebote in Nordlippe und entlang den 30 Kilometer langen Eisenbahnstrecken besser miteinander zu vernetzen, sind wir 2009 an den Start gegangen.” Thorsten Försterling

Kontakt:

Thorsten Försterling
Marderweg 21
33689 Bielefeld
05205 950930
Thorsten.foersterling@alberts-architekten.de
alberts-architekten